CULTURE|connection e.V. im Rahmen des Talent Campus

Auch dieses Jahr beteilige sich CULTURE|connection e.V. im Rahmen des Talent Campus international der Jungen Volkshochschule Hamburg an einem Projekt mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen. In Kooperation mit dem Jugendzentrum Notkestraße organisierten wir einen einwöchigen Kunstworkshop für 25 Geflüchtete im Alter zwischen 8 und 18 Jahren. Beim Bearbeiten verschiedener Materialen konnten die Kinder nicht nur Kreativität und handwerklichen Fähigkeiten schulen sondern sich auch in einer neuen Weise ausdrücken.

Ein Hauptwerkstoff der Woche war Speckstein. Bei dessen Bearbeitung konnten sich die Kinder einerseits bei der Grobarbeit körperlich auspowern und anderseits bei der Feinarbeit meditativ im Detail versenken.

Bei allen Techniken und Materialien, die wir den Kindern vorstellten und vermittelten, war uns besonders wichtig, dass diese preisgünstig sind und von den Kindern auch zu Hause problemlos durchgeführt werden können.

Die Resonanz der Kinder und ihrer Eltern auf unser Projekt war sehr positiv. Bei einer kleinen Präsentation am Ende der Woche erscheinen neben Eltern und Freunden auch interessierte Nachbarn.

Wir bedanken uns bei der Jungen VHS und dem JuNo sowie allen weiteren Unterstützern für die erfolgreiche Zusammenarbeit.

FILMCLUB ZEIGT DEN FILM „BOY“

Synopsis “Boy” erzählt über Landschafaufnahmen und nahe beobachtende Einstellungen von einem Mädchen, welches in Afghanistan als Junge aufwächst und einer jungen afghanischen Sängerin in London, die Jungenkleidung trug, um sich freier in der afghanischen Gesellschaf zu bewegen. Die Tradition “Bacha Posh” bedeutet: ein Mädchen seit Geburt oder von klein an, als Junge zu kleiden und sie in dieser Funktion zu erziehen. Im geschlechtsreifen Alter werden diese Mädchen meist wieder “normale” Mädchen und als Frauen verheiratet. Faranoz ist 13 Jahre alt und wurde als ”Bacha Posh” erzogen. Sie lebt bewusst alle Freiheiten und Pflichten eines Jungens, von Fußball spielen mit den anderen Jungs bis die Einkäufe für ihre alleinerziehende Schwester zu erledigen. Elaha ist eine 24-jahrige Sängerin und lebt in London. Sie entschied sich als junge Frau, vor ihrer Migration aus Afghanistan, sich als Junge auszugeben, um ein selbstbestimmteres Leben führen zu können. Die Lebenswege der beiden reflektieren die Schwierigkeit sich als Frau in Afghanistan zu bewegen und formulieren in ihrer Kühnheit und Abnormalität Möglichkeiten, auch über unser Geschlechterverständnis hinaus, Dinge zu verändern und eigenwillige Wege zu gehen.

 

FILMCLUB ZEIGT DEN FILM „GESTRANDET“

Sonntag, 24. April um 11:00 im 3001 Kino

„Das Jahr 2014 beginnt für die Bewohner von Strackholt mit einer ungewöhnlichen Nachricht: Eine kleine Gruppe eritreischer Flüchtlinge ist in dem 1500-Seelen-Dorf „gestrandet“. 20 km von Aurich, inmitten der ostfriesischen Leere, sollen die Neuankömmlinge den Ausgang ihres Asylverfahrens abwarten. Helmut, ein pensionierter Schuldirektor und Christiane, eine Journalistin nehmen sich der fünf Männer an. Mit Deutschunterricht, Ämtergängen und selbstgebackenem Kuchen versuchen Sie, Ihnen den Neuanfang in der fremden Umgebung zu erleichtern. Die Flüchtlinge nehmen das Hilfsangebot mit großem Elan an. Doch mit jedem Tag treten neue Konflikte auf, denn die Mühlen der Behörden mahlen langsam und die tägliche Ungewissheit zehrt an den Nerven aller Beteiligten.“

Schwimmkurs für Flüchtlinge

CULTURE|connection e.V. hat sich zum Ziel gesetzt mit diesem Projekt die Schwimmfähigkeiten von minderjährigen Flüchtlingen gezielt zu verbessern, da schwimmen Leben retten kann. Es geht uns in erster Linie, um die Verbesserung der Schwimmfähigkeit der Minderjährigen, andererseits ist es uns wichtig den Spaß am Baden zu vermitteln und den Minderjährigen eine Abwechslung zu ihrem Alltag in der Unterkunft zu bieten, da ein großes Interesse an Schwimmbadbesuchen besteht, dies jedoch für die Kinder und Jugendlichen mit hohen finanziellen Ausgaben verbunden ist und Schwimmkenntnisse teilweise nur rudimentär bestehen. Zwei mal im Monat werde jeweils eine Mädchen- und eine Jungengruppe aus ihrer Unterkunft abgeholt, ins Bad begleitet und von einem Schwimmlehrer und die Mädchen von einer Schwimmlehrerin ehrenamtlich unterrichtet.

Nachbericht: KRIEG! FLUCHT. GEFÄNGNIS?

Am 28. September waren Stefan Buchen und Wolfgang Bauer auf Einladung von CULTURE|connection e.V. in der WERKSTATT3. Beide Autoren befassen sich in ihren aktuellen Büchern aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit dem Thema Migration.

lesung -9665Wolfgang Bauer las zu Beginn einige sehr eindrucksvolle Passagen aus „Über das Meer“. Er hat sich undercover mit Syrischen Flüchtlingen auf den Weg gemacht um von Ägypten aus mit Booten Europa zu erreichen. Die Beschreibung dessen, was er dabei erlebt hat machte betroffen.

Stefan Buchen erzählte mehr als er las von seinen Recherchen über die Kriminalisierung syrischer Menschen die seit langem in der Bundesrepublik leben und nun von hier aus versuchen den Menschen aus dem Krieg zu helfen hierher zu kommen. An einem konkreten Beispiel eines syrischstämmigen Ingeneures machte Stefan Buchen anschaulich, was einen Menschen dazu bewegte Fluchthilfe zu leisten.
Gerade die Tatsache, dass dieser Mann zuverlässig und ehrlich war und alles gut organisierte dazu führte, dass über Mund zu Mindpropaganda immer mehr Leute von ihm hörten. Genau darum strengte der Staat einen Prozess gegen ihn an, eine Verurteilung wurde herbeiführte und eine Krimineller geschaffen der nur helfen wollte und der nach Verbüßung seiner Haftstrafe auf einem Berg von Schulden saß und seinen guten Arbeitsplatz verloren hat.

lesung -9696Stefan Buchen stellte anschaulich da wie humanitäre Hilfe kriminalisiert wird und stellt die Frage, ob wir dies gesellschaftlich wollen.

In der anschließenden Diskussion wurde schnell klar, dass beide Autoren nicht naive „offene Grenzen“ fordern und auch nicht der Meinung sind, alle Fluchthelfer wären gute Menschen. Das Bild stellte sich sehr differenziert dar. Das Publikum stellte spannende und interessante Fragen über das Thema Syrienkrieg, Flucht und Fluchthilfe bis hin zu Perspektiven für die Deutsche Politik und Gesellschaft.

Wir danken Herrn Bauer und Herrn Buchen sowie dem Publikum für die Veranstaltung und der W3 für die Unterstützung.

Hurria bedeutet auf Arabisch Freiheit.

Perspektive eines „Harraga“ – eines Grenzverbrenners – erzählt das Stück Hurria! unterschiedliche Wege der Freiheitssuche, die mit der Revolution in Tunesien eine neue Qualität bekommen haben.

Riadh Ben Ammar ist vor 15 Jahren als Harraga nach Deutschland gekommen. Lange war er unfreiwillig in einem Flüchtlingslager in Mecklenburg Vorpommern unterge¬bracht, inzwischen lebt er in Berlin und ist bei Afrique-Europe-Interact aktiv.

Sonntag, 27. Juli 19.30, Centro Sociale

(Sternstr. 2 Hamburg)

Montag, 28. Juli 19.30, Infoladen Wilhelmsburg (Fährstr. 48 Hamburg)

In Kooperation mit dem Netzwerk
afrique-europe-interact.net

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